Friedrich von Thielen








Friedrich Georg von Thielen wurde im 14 Jahrhundert als Sohn Häuptling von Rüstingen  und seiner Frau, die von der Sippe der Sifken abstammt, somit hatte nicht nur Friedrichs Vater einen hohen politischen Einfluss in diese Ehe gebracht.

 

Da seine Eltern einen sehr guten Stand hatten, versuchten sie ihren Sohn jederart von Ausbildung zu kommen. Seine Mutter lernte ihn das schreiben, lesen, rechnen und das praktische Handeln, was ihm später von großen Nutzen sein sollte.

 

Was Friedrich aber nicht wirklich gefiel, daher schlich er sich immer heimlich aus der Motte (die kleine Burgen aus Holzbauten und Steinbauten waren) und jagte lieber das Wild der heimischen Wälder von Rüstringen. Und wenn der junge Deichgraf dieser Tätigkeit nach ging frönte er seiner Leidenschaft die kleine Kunst des Feuerspuckens.

 

Doch sein Vater merkte schnell das Geschick seines Sohnes für die strategische Planung der Jagd, so dass er ihn persönlich in Waffenkunde und der Heraldik unterwies. Er sollte den Zusammenhang zwischen den Heraldik und den Handel der Kaufleute verstehen.

 

Als Friedrich alt genug war, sein Vater auf seinen Reisen durch das Land und selbstverständlich auch über das Wasser zu begleiten. Durch diese vielen reisen Lernte er sein bisheriges Wissen und sein Verhandlungsgeschick zu verbesser und zu perfektionieren. Er machte sich schon seid, Jahr und Tag zu allen Sachen Notizen, durch die er leichter verstand wie nicht nur eine Motte, Städte, sondern auch das Handeln und gegenübertreten von anderen Stämmen zu handhaben sind.

 

Wenn Friedrich mit seinen Vater nach Rüstringen heimkehrte, wusste der Junge von Thielen immer sehr genau was er zu tun hatte, denn genau so wie sein Vater Deichgraf war, war er es ja nun auch von Geburtsrechtseiten aus, und somit erhielten beide Lohn zur Verteidigung der Küste, was sie ohnehin Taten.

 

Als sein Vater sich zur Ruhe setze und zurück an die Seite seine Gemahlin zog, übernahm Friedrich den Platz. So trat er aus den Schatten seines Vaters endgültig hinaus, was Friedrich Georg von Thielen schon paarmal bewiesen hatte.

 

Durch Kampfgeist und Politisches Verhandlungsgeschick mit der Hanse und der Kirche könnte er über lange Zeit Frieden mit anderen Stämmen halten. wobei es doch das eine oder andere "Tam" (Treffen von Stammesführern) gegeben hat, um in demokratischer Abstimmung; Urteile zu fällen und andere Maßnahmen und Endscheidungen zu treffen.

 

Und was er nicht mit Diplomatie nicht kommt, wurde von Ihm und seinen Leuten erstritten… Auch durch in Obhutnahme Geächten, zog er sehr viel Einfluss aus dieser Richtung. Friedrich wusste auch hier sein Verhandlungsgeschick zu nutzen, gegen einen guten Obolus bot er Piraten und selbst Klaus Störtebeker schon oft Schutz vor der Hanse.

 

Was sein Credos auch schon aussagt, den man auch auf seinen Schwert in der Klinge eingraviert lesen kann: „Lieber mit Schwert in der Hand sterben, wie als Sklave leben!“

 

Durch das sehr häufige ankern in der Hansestadt Rostock und das viele Handeltreiben mit dem Kaufmann Erhardt Hein, den Glidekaufmann der Rostocker Hanse. Traf er seine zufünftige Gemahlin Peggy, die Tochter von Hein, die ihm ein Mädchen gebar, Katja von Thielen.