Ragnarr

 









Ragnarr wuchs recht behütet auf und ist der jüngste Spross seiner großen Wikinger-Familie. Zwar erlebte er all die harten, rauen Winter und gelegentlichen Angriff anderer Stämme auf sein Dorf, aber er wusste nie wirklich schlimmste Zeiten der Not erdulden.


Bis zu einem bestimmten Tag, als das Dorf von einer wilden Horde angegriffen wurde.  Ragnarr  war damals 12 Jahre alt und er spielte gerade an einem Bach, etwas entfernt von dem Lager. Er hörte die Schreie und das Kampfgetümmel und rannte zurück, doch er kam nicht weit.

 

Er sah noch in der Ferne die Zelte und Hütten brennen, sah Menschen sterben und schreien, doch dann packte ihn plötzlich ein Reiter, den er nicht kannte und dieser schleppte ihn fort. Viel bekam er von den Männern, die sein Dorf überfielen, nicht mit, da man ihn sehr absonderte. Aber er spürte, dass dies alles die größte Tragödie in seinem Leben sein würde. Er wusste nicht, was passiert war und niemand erzählte es ihm und auch war er in Ungewissheit, was mit seiner Familie geschehen war. Wer lebte und wer nicht.

 

Und diese Männer brachten ihn weit fort. Immer wieder hatte er versucht zu fliehen, einmal im Winter, wo er elendig verreckt wäre, wenn ihn nicht seine Verfolger eingeholt hatten. Und dann brachte man ihn an den Rand eines großen Wassers, er wurde verschifft und verkauft und landete bald in einer Schule für Gladiatoren in einem Vorort von Rom.

 

Hier erhielt er eine aufwendige und teuere Ausbildung in verschiedenen Kampfstilen, wo von er allerdings die Jenigen bevorzugt, in denen er leicht gerüstet ist, damit dies nicht seine Bewegungsfreiheit einengt.


In den letzten Jahren hatte  Ragnarr  seine Kampfstile so verfeinern können, dass er zu Elite der Kämpfer aufstieg und sich einen Namen machte und zur Berühmtheit wurde. Durch eine Intrige jedoch machte jemand anderes ihm den Rang streitig. Von einem zum anderen Tag wurden  Ragnarrs Kämpfe abgesetzt. Ein Senator wollte seinen eigenen Gladiator ganz oben sehen und es flossen Gelder und es wurden Intrigen gesponnen, so dass  Ragnarrs Besitzer, Traianus, ihn in Rom nicht mehr zum Kampf antreten lassen durfte und ihn so nach Mediterrane schicken wollte.

 

Doch Ragnarr vergaß in all diesen Jahren, die er in Rom lebte, nie seine Heimat und sein Dorf in dem er auf gewachsen war. Als er nach Rom gebracht worden war als Junge, schwor dass er irgendwann dorthin zurück kehren wird. In der nach, wo er das Schiff betreten sollte, floh Ragnarr und durchquerte das römische Reich auf der Suche nach einen Clan den er sich anschließen konnte.

 

Eines Tages traf er auf ein Mädchen, dass er schon aus seinen Kindertagen kannte, ihr Name war Rúna. Er merkte schnell, dass sie als Haushälterin eines reichen Mannes diente und sie sich nicht an ihn erinnern konnte oder vielleicht wollte. So dass Ragnarr mehrere Tage in derselben Stadt verbrachte in der sie lebte, er überlegte wie er sie überzeugen konnte mit ihm zu gehen.

 

Doch nach mehreren Nächten grübelte, passierte es Rúna stand mitten in Wirtshaus in der er nächtigte. Sie wurde von ihren Herren geschickt um ihn zu holen, da Ragnarr als der Wikinger-Söldner bekannt war. Er folgte ihr zum Haus des reichen Mannes, der Ihm ein Auftrag erteilte, er solle seinen schlimmsten Gegner aus dem Weg räumen, dafür würde er ein volles Säcken Gold erhalten. Aber Ragnarr lehnte ab, und schlug den Herren vor er könne seine Taler behalten, er solle Rúna mit ihm ziehen lassen.

 

Der Mann willigte ein. Ragnarr verschwand ein paar Tage und als der reiche Mann die Botschaft von dem Tod seines Gegners erhielt, kehrte Ragnarr zum Haus zurück und holte Rúna. So ließen beide die Stadt hinter sich auf der Suche nach einer neuen Clan-Familie. Nach einer Weile waren sie schon zu Dritt, da sie eine Tochter bekamen Sophie.